Von der jüngsten Bäckermeisterin Österreichs

Nicht nur die jüngste Glasermeisterin, auch die jüngste Bäckermeisterin Österreichs kommt aus dem Bezirk Voitsberg.

Helga Köppl, die eigentlich gerne Medizin studiert hätte, wurde Bäckerin, weil ihr Bruder aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht ausüben konnte. So stand sie schon von klein auf im elterlichen Betrieb und konnte – aufgrund ihres Geschlechts – sowohl für Verkauf, Backstube und Verköstigung der MitarbeiterInnen eingesetzt werden.

In diesem Hörbild berichtet sie über die Arbeitsabläufe in der Bäckerei, dvater köpplie Handhabung des steirischen Backofens, der dem Gebäck damals einen noch ganz anderen Geschmack verlieh, sowie über verschiedenen Brotsorten und das Kleingebäck, das im elterlichen Betrieb nur von Hand gefertigt wurde.

Um 6 Uhr morgens spielte sich schließlich das größte Geschäft ab, wenn die Arbeiter und Arbeiterinnen in Köflach auf dem Weg in die Fabriken waren und sich zuvor noch mit Proviant für den Tag eindeckten (auch wenn bereits gegen Monatsmitte verstärkt „aufgeschrieben“ werden musste).

Genauso wie auf dem Titelbild verkaufte übrigens auch der Vater von Frau Köppel seine Brote vor dem Krieg in Graz.

Musik: Creative Commons Lizenz – FJGI – Celtic Country, Titelbild: Creative Commons Lizenz

Advertisements

Über akzente

akzente - Zentrum für Gleichstellung und regionale Zusammenarbeit www.akzente.or.at
Dieser Beitrag wurde unter Hörbilder abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Woran können Sie sich noch erinnern?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s