…über Kinderspiele von damals

In einem Erzählcafe haben uns Frauen ihre Geschichten erzählt – Frau K. erzählt uns in diesem Hörbild  „über Kinderspiele von damals“.    Sie berichtet uns sehr anschaulich, was und wie Kinder anno dazumal spielten – von „Vater reich mir die Schere“ über „Verstecken“ zu „Himmel und Hölle“.

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

… Lehrjahre sind keine Herrenjahre?

In einem Erzählcafe haben uns Frauen ihre Geschichten erzählt – Frau L. erzählt uns in diesem Hörbild von „Lehrjahren als keine Herrenjahre“.  Sie berichtet uns über ihre Berufsfindung und dass ihre beruflichen Anfänge sehr positiv verlaufen sind.

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

…vom Berufswunsch zu Neuanfängen im Beruf

In einem Erzählcafe haben uns Frauen ihre Geschichte erzählt – Frau Gabriele erzählt uns in diesem Hörbild von „vom Berufswunsch zu beruflichen Neuanfängen im Beruf“.  Sie berichtet uns über ihre Berufsfindung und wie sie mit Mitte 40 einen Neuangang wagte.

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

…von der Arbeit auf dem Feld

 

In einem Erzählcafe haben uns Frauen ihre Geschichten erzählt – Frau Maria, geb 1943 erzählt uns in diesem Hörbild  „ von der Arbeit auf dem Feld“.   Sie berichtet uns über die harte und vielfältige Arbeit am bäuerlichen Acker.

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

… über die Verwendung von Backwachs

In einem Erzählcafe haben uns Frauen ihre Geschichten erzählt – Frau R. erzählt uns in diesem Hörbild über die Verwendung von „Backwachs“.        Sie berichtet uns was Backwachs ist und  wie sie dies nach wir vor zum Backen von Anisbogerl und anderen Keksen verwendet.

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

… Von Strümpfen und Gummibändern

 

Paula Muralter erzählt uns in diesem Hörbild von „Strümpfen und Gummibändern“.        Sie berichtet uns von der Kleidung von „damals“  und welche Schwierigkeiten damit verbunden waren

Reisen wir gemeinsam in die Vergangenheit …

 

 

 

 

 

 

 

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

…Schöpfer und Milchtegel

 

Paula Muralter erzählt uns dieses Mal von „Schöpfern und Milchtegeln“. Sie berichtet uns von ihren Erlebnissen ihrer Kindheit und lässt uns daran teilhaben..

 

 

Veröffentlicht unter Hörbilder | Kommentar hinterlassen

…Salzstock

Frau Muralter erzählt uns in diesem Hörbild von ihren Erinnerungen zum Salzstock.

Dieser Salzstock stand immer auf einer Mauer und ihre Erinnerungen drehen sich um das „Salzkratzen“ mit einem Löffel..

Folgen wir Frau Muralter in die Vergangenheit

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

…vom Kaffeetrinken

In diesem Hörbild erzählt uns Paula Muralter vom Kaffetrinken.

Reisen wir gemeinsam mit ihr in die Vergangenheit …

 

http:/www.youtube.com/watch?v=-mzjPOg-GaQ

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Freizeitgestaltung in den 50er Jahren

Frau Köppl wuchs in der Nachkriegszeit auf und erinnert sich noch gut an die sehr einfachen Dinge, die damals als Spielzeug dienten. Der sonntägliche Kirchgang und die darauffolgenden Spaziergänge, bei denen genau beäugt wurde, wer wo neu ein Haus baut dienten ebenso zur Zerstreuung wie das Kartenspiel.

Musik: Creative Commons Lizenz – FJGI – Celtic Country; Titelbild: Aus dem Nachlass von Kaspar Münzer

Aus dem Nachlass von Kaspar Münzer:
Spielende Kinder, Frau Kersch beim Schifahren, sonntäglicher Kirchgang, Klaramarkt 1933, Frauen am Sonntag auf der Wiese

Aus dem Privatbesitz von Christine Kersch:

e Kersch:

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Heidi-Ingeborg Holweg

Frau Heidi-Ingeborg Holweg wurde 1942 in Köflach geboren und absolvierte als damals jüngste Glasermeisterin Österreichs im Jahr 1963 die Meisterprüfung.

Nach einem zweijährigen Praktikum in Tirol übernahm sie mit 25 Jahren die Glaserei ihres Großvaters, die sie bis zu ihrer Pensionierung führte. Die Glaserei bestand bereits seit 1882. – Unter ihren Vorfahren ist auch die Friederike Liebl, die als erste Frau in der k&k-Monarchie das Glaserhandwerk erlernte.

Frau Holweg ist verwitwet und hat zwei Kinder.

 

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

vom zu Bett gehen

Wissen Sie eigentlich, womit die Decken früher gefüllt waren und was die Menschen zum Schlafengehen trugen? Sonderlich warm war’s nicht und gewaschen wurde auch selten.

Paula Muralter plaudert wieder aus dem Nähkästchen.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Was es zu essen gab

Die Lebensmittel am Land waren oft knapp, Kaffee ein Luxusgüter und Fleisch war hauptsächlich geselcht. Paula Muralter erzählt diesmal, was es bei ihnen zu Hause zu essen gab und wie das Nudelwasser so manche Mahlzeit noch verfeinert hat.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Haare schneiden bis in die späten Stunden

Anna Molinari übte 42 Jahre lang den Beruf der Frisörin aus und betrieb einen erfolgreichen Frisiersalon in Bärnbach, sowie eine Filiale in Stallhofen. Beim Stadtrundgang in Bärnbach kam sie auch auf ihren Berufsweg zu sprechen. Dass Haare auch einmal bis 23 Uhr geschnitten wurden, konnte bei den Vorbereitungen für den Barbaratag schon vorkommen…

Musik: Creative Commons Lizenz – Stefano Mocini – World is orange and purple

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Mehl nur zu Ostern und zu Weihnachten

Eingekauft wurde früher viel seltener. Viel wurde im hauseigenen Garten gezogen, anderes direkt beim Bauern oder Müller besorgt – oder selbst hergestellt. Paula Muralter erzählt, wie die Küche in ihrem Elternhaus bestückt war.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Einführung in den Abwasch

Nicht nur, dass es früher kaum Geschirr gab, auch der Abwasch war wesentlich spartanischer als wir es heute kennen. Das schmutzige Wasser wurde auf vielfältige Weise weiter verwendet – ob für die Schweine oder als Lauge für den Boden…

Paula Muralter erzählt uns davon

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Stadtmuseum Köflach

Was gibt es im Stadtmuseum Köflach zu sehen? 

Alte Haushaltsgeräte und Küchenutensilien zum Beispiel:

Mehr zum Gebrauch dieser Utensilien und zum Haushalt generell gibt es in den Hörbildern von Paula Muralter nachzuhören.

Hintergrundinformationen zum Stadtmuseum:

Das Stadtmuseum wurde erstmals von Herrn Reinhard Krebernik 1967  präsentiert in der damals neuen Gemeinde am alten Rathausplatz. Von ihm wurde die erste Grundausstattung gesammelt. Direktor bis 1977. Nach seinem Tod übernahm Herr Rupert Heckel dieses Amt bis 1982, danach OSR Franz Mayr. Unter seiner Führung wanderte das Museum ins Kloepfer Haus. Ihm ist zu verdanken, dass das Museum heute so archiviert ist.  Bernhard Stangl übernahm dann von 2000 bis 2011 die Leitung. Nach seinem Rücktritt führte der Museumsverein (Gründung Februar 2011) das Museum weiter. Ab Nov 2012 übersiedelte die Sammlung in das Dachgeschoss der Polytechnischen Schule Köflach Schulstraße 7.

Seit Oktober 2013 ist Frau Gabriele Gschiel Leiterin des Museums. Frau Kersch, die uns einiges in ihren Hörbildern erzählt, arbeitet ehrenamtlich für den Museumsverein Köflach.

An einem Konzept für eine Neuaufstellung wird derzeit gearbeitet.

Nach telefonischer Vereinbarung sind Besichtigungen des Museums möglich. Kontakt: stadtmuseum.koeflach@gmail.com

Veröffentlicht unter Region | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Frauenerwerbstätigkeit im Bezirk

Brauhaus Thunner (Fotos aus dem Privatbesitz von Frau Kersch):

Brauhaus Thunner  Brauhaus Thunner_Garten

Frau Christine Kersch ist ehrenamtliche Mitarbeiterin des Stadtmuseums Köflach und berichtet uns in diesem Hörbild über die Arbeitssituation von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert im Bezirk. Besonders spannend sind dabei die Geschichten rund um Anna und Franziska Thunner, die eine Brauerei führten, aber auch die Tätigkeiten von Frauen in den Glashütten und in den Schuhfabriken im Bezirk.

Im 19. Jahrhundert war es noch üblich, dass Frauen verheiratet sein mussten, wenn sie einen Betrieb führen wollten. Selbst wenn ihnen dieser gehörte, benötigten sie einen Mann, der den Betrieb offiziell leitete.

Musik: Creative Commons Lizenz – F. T. G. – Le puits des egares II

Belegschaft einer Glasfabrik in Oberösterreich (Fotos aus dem Privatbesitz von Frau Kersch):

Glasfabrik in OÖ mit Belegschaft

Alte Schuhfabrik (Fotos aus dem Besitz des Stadtmuseums Köflach):  Alte Schuhfabrik 1 Frauen mit Spinnrad

Alte Schuhfabrik

Näherinnen in der Schuhfabrik aus „Köflach“ von Christine Kersch und Ingrid Krasser, 2011, Heimatverlag)

 

 

 

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Wissenswertes über Bäckereien in der Nachkriegszeit

Frau Köppl erzählt diesmal genauer über die unterschiedlichen Gebäcksorten, die im elterlichen Betrieb per Hand gefertigt und zu Fuß zugestellt wurden. Nicht nur die Laufkundschaft wurde beliefert, sondern auch die Kreißlereien und Gasthäuser.

Als Lehrlinge waren meistens sehr arme Jugendliche (oft Waisenkinder) beschäftigt, die sehr dankbar über die Möglichkeit von Kost und Logis waren – in einer Bäckerei gab es schließlich immer zu essen. Mädchen waren allerdings nie darunter. Auch in der Berufsschule war Frau Köppl eine von wenigen.

In diesem Hörbild gibt Frau Köppl auch wieder ein wenig Einblick in ihren eigenen Berufsweg, aber auch über die Handhabung der Lebensmittelkarten in der Nachkriegszeit, die Gewinnspannen von Bäckereien, die Inflation und die Arbeit ohne fließendes Wasser hat sie viel zu erzählen.

Musik: Creative Commons Lizenz – FJGI – Celtic Country; Titelbild: Creative Commons Lizenz

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Von der jüngsten Bäckermeisterin Österreichs

Nicht nur die jüngste Glasermeisterin, auch die jüngste Bäckermeisterin Österreichs kommt aus dem Bezirk Voitsberg.

Helga Köppl, die eigentlich gerne Medizin studiert hätte, wurde Bäckerin, weil ihr Bruder aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht ausüben konnte. So stand sie schon von klein auf im elterlichen Betrieb und konnte – aufgrund ihres Geschlechts – sowohl für Verkauf, Backstube und Verköstigung der MitarbeiterInnen eingesetzt werden.

In diesem Hörbild berichtet sie über die Arbeitsabläufe in der Bäckerei, dvater köpplie Handhabung des steirischen Backofens, der dem Gebäck damals einen noch ganz anderen Geschmack verlieh, sowie über verschiedenen Brotsorten und das Kleingebäck, das im elterlichen Betrieb nur von Hand gefertigt wurde.

Um 6 Uhr morgens spielte sich schließlich das größte Geschäft ab, wenn die Arbeiter und Arbeiterinnen in Köflach auf dem Weg in die Fabriken waren und sich zuvor noch mit Proviant für den Tag eindeckten (auch wenn bereits gegen Monatsmitte verstärkt „aufgeschrieben“ werden musste).

Genauso wie auf dem Titelbild verkaufte übrigens auch der Vater von Frau Köppel seine Brote vor dem Krieg in Graz.

Musik: Creative Commons Lizenz – FJGI – Celtic Country, Titelbild: Creative Commons Lizenz

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Helga Köppl

Helga Köppl wurde 1939 geboren und war zu ihrer Zeit die jüngste Bäckermeisterin Österreichs. Sie arbeitete im Betrieb der Eltern in Köflach sowohl im Verkauf als auch in der Backstube mit.

Frau Köppl ist verheiratet und hat zwei Kinder. In mehreren Hörbildern erzählt sie ausführlich über ihren Beruf, die Freizeitgestaltung in der Nachkriegszeit und über die Frauen in ihrer Familie.

Leider gibt es aus ihrer Kindheit und Jugend keine Fotografien. Umso detaillierter erzählt sie uns von ihren Erinnerungen.

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Erinnerungen eines Ziehkindes

Paula Muralter hat uns mit dem Mundartgedicht Kostkinder schon einen Einblick gegeben, wie das karge Leben als Ziehkind ausgesehen hat. Christine Kersch war selbst ein Ziehkind und berichtet in diesem Hörbild von ihrer Kindheit, dem Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter, die eine einfach Magd war und ihrer Diphterie-Erkrankung mit 4 Jahren.

Auf den Fotos sind sind Frau Kerschs Heimathaus und ihre Erstkommunion zu sehen.

Musik: Creative Commons – Ton ukenight

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Als die Möglichkeiten noch begrenzt waren…

Frau Kersch wuchs als Ziehkind auf und berichtet in diesem Hörbild, wie sich die Familie mit den Näharbeiten der Mutter über Wasser gehalten hat, wie sie dem Vater, der selbst nicht lesen konnte, aus der Zeitung vorgelesen hat, und auch von dem einzigen Lehrplatz, den es damals auf der Pack gegeben hat. So ist sie Einzelhandelskauffrau geworden.

Die Nähkünste von Frau Kersch’s Mutter werden auf den Fotos unten deutlich. Das karierte Kostüm ist aus dem Stoff gefertigt, über den Frau Kersch im Hörbild spricht.

Musik: Creative Commons Lizenz – Ton – ukenight

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Die Gemüsestandlerin

Anna Brunner begleitete uns auf dem Stadtrundgang in Bärnbach und erzählte dabei auch einiges über ihr Berufsleben. Sie und ihr Mann betrieben über insgesamt 35 Jahre lang einen Gemüsestand in Bärnbach und verkauften Christbäume.

Musik: Creative Commons – Stefano Mocini – World is orange and purple
Titelbild: Pieter Aertsen (circa 1508–1575) [Public domain], via Wikimedia Commons

Fotos von Frau Brunners Gemüsestand: Winterverkauf im Keller, Sommerverkauf am Hauptplatz und später das eigene Geschäft.

Eingang Gemüsestand_Bärnbach Frau Brunner   Gemüsestand am Hauptpl. Bärnbach_BrunnerGemüsegeschäft_Frau Brunner_Bärnbach2   Gemüsegeschäft_Frau Brunner_Bärnbach1

Standort Gemüsestandl1

alter Standort des Gemüsestandls von Frau Brunner

 

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Stadtrundgang in Bärnbach

Frau Molinari und Frau Brunner führen uns diesmal durch Bärnbach und geben uns Einblicke in die Stadtgemeinde, wie sie früher ausgesehen hat, erzählen von den großen Faschingsumzügen, dem Glasmacherball der anno dazumal ein großes gesellschaftliches Ereignis war und dem Barbaratag, der eine besondere Bedeutung für Bärnbach hat.

Musik: Creative Commons Lizenz Concepcion Mota – F. J. Haydn -London Trio No. 1 – I. Allegro moderato
Bild: By Marc st (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Christine Kersch

Frau Christine Kersch wurde 1944 gebFrau Kersch mit Nachbarsdackeloren und kam im Alter im drei Monaten als Ziehkind zu einer Pflegefamilie. Frau Kersch erinnert sich an ein einfaches aber durchaus harmonisches Zusammenleben. Mit 14 Jahren begann sie eine kaufmännische Lehre in einer von zwei Greißlereien auf der Pack. Später arbeitet sie bis zur Geburt ihres zweiten Sohnes in einem Lebensmittelhandel in Köflach. Heute engagiert sich Frau Kersch ehrenamtlich im Museumsverein Köflach.

 

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Agathe Molinari

Frau Agathe Molinari  ist 1924 in Bärnbach geboren und hat ihr ganzes Leben lang hier gewohnt.  Nach der Volksschule absolvierte sie die Lehre zur Frisörin und arbeitete mit kurzen Unterbrechungen bis zu ihrer Pensionierung in ihrem Beruf. Frau Molinari betrieb ab 1949 ihr eigenes Frisörgeschäft in Bärnbach mit einer Filiale in Stallhofen.

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Anna Brunner

Frau Anna Brunner ist 1930 in Graz geboren und lebt seit 1951 in Bärnbach. Mit ihrem Mann betrieb sie 18 Jahre einen Gemüsestand am Hauptplatz in Bärnbach. Nachdem Hausbau wurde aus dem Gemüsestand ein Gemüsegeschäft, dass die beiden noch weitere 17 Jahre lang führten.

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Nähe gab’s nur beim Lausen

Mutterschaft stellte sich im landwirtschaftlichen Leben ganz anders da, als die Hausfrauenidylle vermuten lässt. Viele Frauen verrichteten schwere Arbeit. Zeit für Kinder blieb da selten. Paula Muralter berichtet in diesem Hörbild von den besonderen Momenten, wo sie und ihre Geschwister der Mutter einmal nahe kommen und sie berühren durften.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Bildung bis ins hohe Alter

Wer von uns kann nach dem Ende der Schulzeit noch die Fläche eines Trapez oder eines Kreises berechnen? Frau Plank ist Landwirtin und mittlerweile 90 Jahre alt. Sie kann es. Als Kind wollte sie unbedingt Lehrerin werden, doch der Zweite Weltkrieg brauchte weniger Lehrerinnen als helfende Hände auf der elterlichen Landwirtschaft.

Ihre Neugierde und ihren Wissensdurst hat Frau Plank dennoch nie verloren und erzählt auch heute noch begeistert, was sie alles gelernt hat.

 

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Sophie Plank

Frau Sophie Plank wurde 1924  in Maria Lankowitz geboren und lebt noch heute in ihrem Frau Plankca. 500 Jahre alten Elternhaus.

Sie wuchs in der elterlichen Landwirtschaft auf und musste dort schon als Kind tatkräftig mithelfen.

Bildung, Lernen und geistige Herausforderung waren für Frau Plank ein Leben lang wichtig. Sie bedeuteten für Sie einen Ausgleich zum Alltag in der Landwirtschaft und  zur harten körperlichen Arbeit.  Noch heute erinnert sich Frau Plank gerne an ihre Schulzeit.

Wie das beständige Lernen begleitete auch das Singen Frau Plank auf ihrem Lebensweg.

Sie war Mitbegründerin der sogenannten Gauby – Runde,  heute Singgruppe Gauby, und singt auch mit 90 Jahren noch im Kirchenchor.Frau Plank_Bauernhaus alte Postkarte

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Ein Leben als Landwirtin

Frau Plank wollte eigentlich Lehrerin werden. Die damals schlechten Berufsaussichten für Lehrerinnen und schließlich der Tod des Bruders veranlassten sie, die elterliche Landwirtschaft zu übernehmen. Sie führte diese Landwirtschaft ein Leben lang hauptverantwortlich und es gelang ihr, den Besitz zu erhalten.

In diesem Hörbild erzählt sie aus ihrem Alltag als Landwirtin, welche Tätigkeiten sie begleiteten und wie sie nebenbei auch noch Zeit für den Gauby-Chor fand.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Frauengeschichte im Zweiten Weltkrieg

Über geschichtliche Fakten aus der Region Voitsberg in der Zeit des Nationalsozialismus haben wir bereits an anderer Stelle berichtet.

Auch Frau Strommer und Frau Wingler haben uns bereits Einblick in ihre Kindheit ab 1938 gegeben.

In diesem Hörbild erzählt die Historikerin Heidrun Zettelbauer

  • von der vielschichtigen Lebenswelt der Menschen im Nationalsozialismus,
  • den unterschiedlichen Formen des Widerstands und auch
  • den Freiräumen, die für einige Frauen durch den Krieg entstanden sind.

Außerdem erläutert sie, warum das Engagement für den Nationalsozialismus bei vielen Heimatdichtern wie Hans Klöpfer und Ottokar Kernstock regional wenig diskutiert wird.

Veröffentlicht unter Region | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Frauen im Ersten Weltkrieg

Frau Strommer konnte uns bereits einen kleinen Einblick geben, wie denn das Leben für Frauen im Ersten Weltkrieg im Bezirk Voitsberg ausgesehen hatte. Sie erzählt über die Mutterschaft im Krieg und liest einen Brief ihrer eigenen Mutter vor, der die finanzielle Not von damals widerspiegelt.

Doch wie war das Leben von Frauen damals allgemein? In wiefern waren Sie am Kriegsgeschehen beteiligt? Wie änderte sich ihr Leben durch den Krieg?

Die Historikerin Dr.in Heidrun Zettelbauer, die an der Karl-Franzens-Universität unter anderem zur Geschlechtergeschichte forscht, hat sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und berichtet uns darüber …

  • welche Frauen als Rot-Kreuz-Schwestern tätig waren,
  • welche „männlichen“ Arbeitsplätze durch Frauen ersetzt wurden,
  • welchen Zusammenhang es zwischen Familienstand und Berufstätigkeit gab,
  • wie Frauen am Land eigentlich maßgeblich zum Einkommen der Familie beigetragen haben,
  • und woher die Geschlechtergeschichte eigentlich ihre Quellen bezieht.

Fotoarchive der IWM und der Nationalbibliothek von Schottland und Irland geben auch bildlich einen Eindruck von der vielfältigen Lebenswelt von Frauen im Ersten Weltkrieg.

Lottie Meade auf dem großen Bild arbeitete mit Munition während des Ersten Weltkrieges und starb an einer TNT-Vergiftung bei der Arbeit, sie stammte aus London. Auf dem ersten Bild rechts oben sind Frauen zu sehen, die einem Versorgungsdepot eines Kriegsspitals  in Irland arbeiteten. Darunter sind Schreinerinnen in Frankreich zu sehen, die Hütten auf dem Gelände eines Holzlagers bauen. Das unterste Bild zeigt eine Erste-Hilfe-Schwester, die gerade Öl bei ihrem Auto nachfüllt (Schottland).


Veröffentlicht unter Region | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Einführung ins Leintuchwaschen

Frau Muralter berichtet uns diesmal über die Kunst des Leintuchwaschens, welche Gerätschaften und Technicken dazu benötigt wurden.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Hausmittel und Kräuterkundige

Vom Flascherlzug, der Sau-Mally aber auch den eigens erprobten Hausmitteln erzählen die Ligister Frauen dieses Mal. Ärztliche Hilfe war oft mit weiten Wegen verbunden, so musste man sich selbst zu helfen wissen. Gerade Frauen beschäftigten sich durch das Anbauen und die Verarbeitung verschiedenster Kräuter mit deren heilenden Eigenschaften und gaben ihr Wissen über Generationen weiter. Das war auch notwendig, denn bei rarer Ausrüstung und langen Fußmärschen im Winter, war eine Verkühlung schnell eingefangen.

Überhaupt wurde viel selbst gemacht. Lebensmittel und Gewürze wurden nur selten gekauft.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

über die Kleider- und Schuhauswahl

Paula Muralter hat letztens schon erzählt von den Schuhen, die der Schuster hergestellt hat. Das waren dann aber auch schon die einzigen. Wirklich eine Auswahl an Kleidung und Schuhen gab es nicht. Da passte die Wäsche leicht mal in eine Truhe.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Ligister Seniorinnen

Im Frühsommer 2014 haben wir uns erstmals gIMG_7473leichzeitig mit mehreren Frauen aus Ligist für ein Interview getroffen. Herausgekommen ist sind unterhaltsame, heitere Hörbilder, in denen die Ligisterinnen in Erinnerungen schwelgen, aber auch unterschiedliche Erfahrungen vom Leben am Land deutlich werden.

IMG_7485  IMG_7481

Veröffentlicht unter Töchter | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Von „Leibundseelhosen“ bis Polstertanz

Eine Runde Ligister Seniorinnen kann schon einiges aus dem Nähkästchen plaudern. Da geht es von einem Thema ins andere. Von den Leibundseelhosen kommt eine da schnell mal auf die Schafwolle, die kleinen und großen Arbeiten, die als Kind am ländlichen Hof verrichtet wurden, in welcher Reihenfolge Familienmitglieder gebadet wurden, und welche Behältnisse in Ermangelung eines Badezimmers dafür herhalten mussten, die Abwesenheit von Eltern in der Schule und die Liebe darf natürlich auch nicht fehlen…

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Schuhe vom Schuster

Paula Muralter wird uns in den kommenden Wochen allerlei aus dem Themenbereich der Hauswirtschaft erzählen. Wie wurden Kleider früher gemacht und getragen, wie geheizt, wie waren die Essgewohnheiten…und vieles mehr.

Den Anfang macht sie mit den Schuhen vom Schuster, der von Haus zu Haus ging.

Veröffentlicht unter Hörbilder | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen